Eine VMware-Alternative, die zu Ihrer Infrastruktur passt
Wenn Sie Ihre bestehende VMware-Virtualisierung neu bewerten möchten, geht es nicht nur darum, einen anderen Hypervisor (Software für den Betrieb virtueller Maschinen) einzusetzen. Entscheidend ist vielmehr, wie sich Ihre Workloads, die laufenden Kosten, der Betrieb und Ihre vorhandene Infrastruktur gemeinsam weiterentwickeln lassen.
Als HPE Gold-Partner analysieren wir Ihre bestehende Virtualisierungsumgebung und entwickeln daraus einen Migrationsweg, der zu Ihrer IT und Ihren Anforderungen passt. Mit HPE Morpheus VM Essentials können Sie Ihre vorhandene VMware-Umgebung weiter nutzen und schrittweise auf eine neue Virtualisierungsplattform überführen.
So lässt sich der Wechsel kontrolliert planen, ohne Ihre gesamte Umgebung an einem festen Stichtag umstellen zu müssen.

Wann lohnt sich eine VMware-Alternative für Sie?
Eine Alternative zu Ihrer bestehenden VMware-Virtualisierung bedeutet nicht automatisch, dass Sie die gesamte Umgebung sofort ersetzen müssen.
Besonders relevant wird eine Neubewertung, wenn sich Ihre Kostenstrukturen verändern, Sie technologische Abhängigkeiten reduzieren möchten oder Ihre Virtualisierung künftig enger mit einer Private Cloud oder einem Hybrid-Cloud-Modell verbinden wollen.
Kosten neu bewerten
Verändern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Ihrer bestehenden Virtualisierung, lohnt sich ein Vergleich mit alternativen Plattformen.
Abhängigkeiten reduzieren
Mehr technologische Flexibilität kann sinnvoll sein, wenn Sie bestehende Abhängigkeiten verringern und Ihre Infrastruktur langfristig offener aufstellen möchten.
Infrastruktur modernisieren
Steht ohnehin eine Erneuerung von Servern oder Storage an, sollte auch Ihre bestehende Virtualisierungsarchitektur überprüft werden.
Private Cloud aufbauen
Soll Ihre Virtualisierung künftig Teil einer Private- oder Hybrid-Cloud-Strategie werden, können Plattformbetrieb, Automatisierung und Bereitstellung gemeinsam neu geplant werden.
VMware schrittweise ablösen und bestehende Systeme weiter nutzen
Ihre VMware-Umgebung muss nicht vollständig an einem einzigen Stichtag ersetzt werden. HPE Morpheus VM Essentials ermöglicht es, bestehende VMware-Umgebungen und die neue HVM-basierte Virtualisierung gemeinsam zu verwalten. Dadurch können Sie den Wechsel abhängig von Ihren Anwendungen und den technischen Voraussetzungen gestalten.
Dafür kommen drei unterschiedliche Vorgehensweisen infrage.
VMware zunächst weiter nutzen
Ihre bestehenden virtuellen Maschinen bleiben auf VMware, während Sie neue Workloads bereits auf der zukünftigen Virtualisierungsplattform bereitstellen. So können beide Umgebungen vorerst parallel betrieben werden.
Geeignet, wenn:
Sie einzelne Anwendungen zunächst auf VMware belassen möchten oder für deren Migration noch technische Voraussetzungen geschaffen werden müssen.
Workloads schrittweise migrieren
Geeignete virtuelle Maschinen werden nach Priorität und technischen Abhängigkeiten auf die neue Plattform übertragen. Für jede Migrationsphase lassen sich notwendige Tests und mögliche Betriebsunterbrechungen vorab berücksichtigen.
Geeignet, wenn:
Sie Ihre VMware-Umgebung nach und nach ablösen möchten, ohne sämtliche Anwendungen gleichzeitig umzustellen.
Virtualisierung und Infrastruktur gemeinsam modernisieren
Stehen auch Ihre Server oder Storage-Systeme zur Erneuerung an, können Sie die neue Virtualisierungsplattform gemeinsam mit der Hardware planen. Dabei werden die benötigten Ressourcen und die technischen Abhängigkeiten innerhalb einer abgestimmten Zielarchitektur berücksichtigt.
Geeignet, wenn:
Sie eine umfassendere Infrastrukturmodernisierung planen oder Ihre IT für den Aufbau einer Private Cloud vorbereiten möchten.
HPE Morpheus VM Essentials als Alternative zur VMware-Virtualisierung
HPE Morpheus VM Essentials ist eine Alternative für Unternehmen, die ihre VMware-Virtualisierung mit einem eigenen Hypervisor neu aufstellen und bestehende VMware-Umgebungen schrittweise ablösen möchten.
Die Plattform verbindet den HVM-Hypervisor mit einer zentralen Verwaltung virtueller Maschinen und kann gleichzeitig Ihre bestehende VMware-Umgebung einbeziehen. Dadurch lassen sich vorhandene Systeme zunächst weiter betreiben und Workloads dann migrieren, wenn es technisch und organisatorisch sinnvoll ist.
Über HPE Morpheus kann dieser Ansatz später zu einem umfassenderen Hybrid Cloud Management ausgebaut werden. HPE Morpheus erweitert die reine Virtualisierung um Funktionen für Automatisierung, Orchestrierung und die Verwaltung unterschiedlicher Private- und Hybrid-Cloud-Umgebungen.
Eigener HVM-Hypervisor
Der HPE-eigene Hypervisor bildet die Grundlage für den Betrieb Ihrer virtuellen Maschinen auf einer alternativen Virtualisierungsplattform. In entsprechend konfigurierten HVM-Clustern stehen Funktionen für Hochverfügbarkeit und die Live-Migration (Verschieben laufender virtueller Maschinen zwischen Hosts) zur Verfügung.
VMware und HVM zentral verwalten
Bestehende VMware-vCenter-Umgebungen lassen sich in HPE Morpheus VM Essentials einbinden. Dadurch können Sie virtuelle Maschinen auf beiden Plattformen über eine gemeinsame Verwaltungsoberfläche überwachen und bereitstellen.
Private und hybride Cloud-Umgebungen ausbauen
Benötigen Sie über die Virtualisierung hinaus zusätzliche Funktionen, stehen mit HPE Morpheus Advanced und Enterprise weiterführende Softwareeditionen zur Verfügung. Je nach Edition unterstützen diese unter anderem die automatisierte Bereitstellung von Ressourcen und die Verwaltung von Private- beziehungsweise Hybrid-Cloud-Umgebungen.
VMware-Workloads nach HVM migrieren
Für unterstützte virtuelle Maschinen bietet HPE Morpheus VM Essentials eine integrierte Konvertierung von VMware nach HVM. Dabei werden die technischen Voraussetzungen geprüft und die benötigten Ressourcen der Zielumgebung zugeordnet.
Die Übertragung erfordert eine geplante Betriebsunterbrechung, da die jeweilige virtuelle Maschine während des Migrationsvorgangs heruntergefahren wird.
Welche Workloads lassen sich sinnvoll migrieren?
Anwendungen, Storage, Netzwerk, Backup und Betriebsprozesse hängen eng mit Ihrer Virtualisierungsplattform zusammen. Deshalb sollte Ihre VMware-Migration nicht mit der Installation einer neuen Plattform beginnen, sondern mit einer genauen Analyse Ihrer bestehenden Umgebung und der technischen Abhängigkeiten.
Dabei prüfen wir insbesondere die Bereiche, die für einen stabilen Übergang entscheidend sind.
Welche Systeme betreiben Sie heute auf VMware und welche Anforderungen müssen diese in der neuen Umgebung erfüllen?
Welche technischen oder herstellerseitigen Abhängigkeiten müssen berücksichtigt werden, damit Ihre Anwendungen auch nach dem Wechsel zuverlässig funktionieren?
Welche Datenspeicher und Storage-Systeme sind heute eingebunden und wie müssen diese künftig bereitgestellt werden?
Welche Netzwerkverbindungen, VLANs und Sicherheitsregeln müssen erhalten bleiben, damit Ihre Systeme nach der Migration weiterhin erreichbar und geschützt sind?
Welche Sicherungs- und Wiederherstellungsprozesse müssen auch in der neuen Umgebung zuverlässig funktionieren?
Welche Administrationsprozesse und Automatisierungen können übernommen werden und welche müssen für die neue Plattform angepasst werden?
Von der Analyse bis zur Inbetriebnahme
So begleiten wir Ihre VMware-Migration
Eine neue Virtualisierungsplattform muss Ihre bestehenden Anwendungen unterstützen und sich zuverlässig in Ihre IT-Infrastruktur integrieren lassen. Als HPE Gold Solution Provider planen wir den Wechsel auf Grundlage Ihrer technischen Anforderungen und übernehmen die vereinbarten Migrationsleistungen.
Dabei berücksichtigen wir insbesondere die Kompatibilität der vorhandenen Systeme, die notwendigen Betriebsunterbrechungen und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Inbetriebnahme.
Unsere HPE-Kompetenz:
- HPE Gold Solution Provider
- HPE-Spezialisierungen Gold Server und Gold Server Security
- HPE-Erfahrung seit dem Jahr 2000
- Beratung, Planung und technische Implementierung durch die Team-IT Group
- 01
VMware-Umgebung erfassen
Wir dokumentieren Ihre vorhandenen Hosts, Cluster und virtuellen Maschinen. Zusätzlich erfassen wir die angebundenen Speicher- und Netzwerksysteme sowie die eingesetzten VMware-Versionen.
- 02
Migrationsfähigkeit prüfen
Für die vorgesehenen Workloads prüfen wir die unterstützten Betriebssysteme, benötigten Treiber und technischen Abhängigkeiten. Dabei berücksichtigen wir auch vorhandene Datensicherungen und mögliche Einschränkungen bei der Übernahme.
- 03
Zielarchitektur und Migrationsplan erstellen
Gemeinsam legen wir fest, welche virtuellen Maschinen künftig auf HVM betrieben werden und welche zunächst auf VMware verbleiben. Die neue Umgebung wird entsprechend dimensioniert und die Umstellung mit geeigneten Wartungsfenstern und Rückfallverfahren (Rückkehr zum vorherigen Betriebszustand) vorbereitet.
- 04
Migration testen und vorbereiten
Vor der Übertragung produktiver Systeme führen wir vereinbarte Testmigrationen durch. Dabei prüfen wir, ob sich die virtuellen Maschinen auf der neuen Plattform starten lassen und ihre Anwendungen wie vorgesehen funktionieren.
- 05
Workloads überführen und Betrieb aufnehmen
Die produktiven virtuellen Maschinen werden entsprechend dem abgestimmten Migrationsplan übertragen. Nach der Umstellung kontrollieren wir die vereinbarten Funktionen und dokumentieren die neue Umgebung. Auf Wunsch unterstützen wir Sie anschließend bei deren Betrieb.
Passt VMware noch zu Ihrer zukünftigen Infrastruktur?
Möchten Sie Ihre bestehende Virtualisierung überprüfen, analysieren wir gemeinsam mit Ihnen Ihre Workloads, technischen Abhängigkeiten und die vorhandene Infrastruktur.
Sie erhalten eine konkrete Einschätzung, ob ein Wechsel für Ihr Unternehmen sinnvoll ist und wie sich dieser realistisch und kontrolliert umsetzen lässt.

Häufige Fragen zu VMware-Alternativen und HPE Morpheus
Wenn Sie Ihre VMware-Umgebung neu bewerten, entstehen häufig Fragen zu Alternativen, Migration und HPE Morpheus. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten.